Wieso sind Elche die gluecklicheren Lebewesen?

Über das Zauberwesen "Distel"

Hallo liebes Tagebuch!
Heute habe ich die Schoenheit von Disteln kennengelernt und habe beschlossen ihnen zu Ehren ein Gedicht zu verfassen:

Die Distel

Distel, schoenste Distel mein,
so gruen, so stachlich, so fein.
Elfengleich stehst du am Wegesrand,
auf Erde, Stein und Sand.
Dein violettes Koepfchen wiegst du sanft
im lauen Wind, so still und zart.
Und waer ich nur ein kleiner Schmetterling,
ich faend dich doch bezaubernder noch als des Gaensebluemchens sanfte Beruehrung von der Sonnengekuesster Bluetenblaetter.
Auch noch so viele unwirsche gebahren, des Fahndens muede,
zauberst du mir ein gar freudiges Laecheln aufs Gesicht,
mich erfreuend, mich erquickend, mich gar belebend in der samtigen Form deines Leibs.
So zart, so lieb, so schoen!
Oh waere ich nur bei dir, meine geliebte Distel,
ich erzaehlte dir von weiten Laendern, rauer See, tiefen Taelern und den Traeumen, die aus Wolken doch entstehn.
Oh Distel! Sei doch immer bei mir und steche wer gar garstig gebahren an den Tag legte!
All die Kunden, Trolle, Andere!
All die Sorgen, Aengste, Noete naehmest du!
Hach, oh meine Distel mein, teile ein wenig freudiger Peripheri der Hemisphaere sondergleichen gar mit mir.
Auf deiner Wiese, umgeben von Veilchen, Glockenblumen und gemeinem Hornklee. Sein mein Vergissmeinnicht, sei meine Schafgarbe und stille das Leid, das in mir brennt wie als waer ich ein Hocker unter dem Steiss eines Trolls.
Welch unglaubliches Leid das waere!
Ich wuenscht, ich waer in Panama, mit dir, meine Distel, mit dir!
Fern von all den Autos und Lastern der B38, die sich so unglaublich dreist an meinem Haus entland schlaengelt, wo doch dort sonst so viel Platz waere fuer dich, meine Distel!
Oh Distel, ich bin so muede, ich werde schlafen und in meinen Traeumen des Gedankens an dich verschwenden, du stachliches Objekt!


25.9.07 00:41

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL